×

Unternehmenskommunikation: 0781 472-8300

Kontrast:
Seitenzoom:
aA

„Ortenau 2030“ | Aktuelles Aktueller Artikel

Ortenau Klinikum in Lahr wird umfassend saniert und modernisiert

Architektenbüro Ludes erhält Zuschlag auch für Projekt in Lahr / Vorplanung wird derzeit konkretisiert

Um auch in Zukunft eine erstklassige Gesundheitsversorgung in der Ortenau zu gewährleisten, hat der Ortenaukreis 2018 die Agenda 2030 – Zukunftsplanung Ortenau Klinikum auf den Weg gebracht. Drei große Bauprojekte stehen dabei im Mittelpunkt. In Achern und in Offenburg werden bis 2028 bzw. 2030 jeweils ein Klinikneubau entstehen. Am Klinikstandort Lahr ist eine umfassende Sanierung und Modernisierung am bestehenden Standort geplant. Die Sanierungsmaßnahme und die entsprechenden Vorplanungen für den Klinikstandort in Lahr hat der Ausschuss für Gesundheit und Kliniken (GKA) des Ortenaukreises bereits im Juli 2020 beschlossen.

„Nach der umfangreichen Sanierung und Modernisierung wird auch in Lahr praktisch ein neues Klinikum stehen“, betont Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller. Die umfassende Sanierung sei ebenso umfangreich und komplex wie eine Neubaumaßnahme. Das Lahrer Projekt sei wie die Planungen für die Klinikneubauten in Achern und Offenburg voll im Zeitplan, so Keller zum aktuellen Stand der Bauprojekte.

Nach zwei erfolgreichen Architektenwettbewerben für die Standorte Achern und Offenburg hat der GKA inzwischen auch für das Projekt in Lahr nach einer europaweiten Ausschreibung die Architektenleistungen vergeben. Die Wahl fiel dabei auf das Architektenbüro Ludes aus München. Die international renommierten Planer haben mit ihrem Entwurf bereits den Zuschlag für den Neubau des Ortenau Klinikums in Offenburg erhalten. Sie werden somit für die beiden Großbauprojekte in Lahr und Offenburg verantwortlich sein.

Mit der umfassenden Sanierung und teilweisen Erweiterung wird das Ortenau Klinikum in Lahr in den kommenden Jahren ganz neu aufgestellt. Rund 183 Millionen Euro investiert der Klinikträger Ortenaukreis in die Sanierung und Modernisierung. Spätestens bis 2033 soll der letzte Bauabschnitt der Neugestaltung der Klinik mit dann bis zu 430 Betten abgeschlossen sein.

Zentrales Prinzip der Sanierung und Modernisierung ist die Konzentration und Nachverdichtung aller Klinikfunktionen. Die Wege in der Klinik sollen verkürzt und die Abläufe vereinfacht werden. Die bauliche Vorplanung sieht neben der teilweisen Ertüchtigung wie auch dem Abriss von Gebäudeteilen ebenso den Neubau von Gebäuden vor. Zudem sind Flächen als Potenzial für eventuell spätere bauliche Erweiterungen eingeplant.

Das jetzt mit den Architektenleistungen beauftrage Büro Ludes führt derzeit eine Konkretisierung der bestehenden baulichen Vorplanung im Hinblick auf die inhaltliche Ausgestaltung und zeitlichen Abläufe durch. Die verfeinerte Planung wird dann anschließend im GKA vorgestellt und beraten und im weiteren Verlauf mit dem Ministerium für Soziales und Integration vertiefend abgestimmt.